Kategorie: News
Das Neuste übers Tauchen in der Schweiz und Tauchinformationen im allgemeinen.
Quelle: SRF, Matthias Baumer, 13. Februar 2026 19:36
Bisher galten Tauchgänge mit tödlichem Ausgang nicht als Unfall. Das Bundesgericht sieht das nun anders. Frühere Entscheide, dass die Versicherung rechtmässig die Versicherungsleistungen verweigerte, werden durch dieses Urteil in Frage gestellt. Das Bundesgericht hat nicht geprüft, ob der Tauchgang in dieser grossen Tiefe gefährlich, ein Wagnis, war. Ein Wagnis ist, wenn sich jemand bewusst in grosse Gefahr begibt. Ab 40m gilt das Tauchen als ein Wagnis. Das hatte das Bundesgericht lange zuvor entschieden. Die Versicherung muss diesen Aspekt nun neu beurteilen.
Lese Mehr: Tod in 98 Metern Tiefe: Ab wann gilt ein Tauchunfall als Wagnis? >>
SRF, 18.05.2024:
Die Wartung riesiger Infrastrukturbauten ist sehr kompliziert und manchmal sehr gefährlich. Die Frauen und Männer, die diese kritischen Arbeiten ausführen, riskieren nicht selten ihr Leben, wenn sie im Wettlauf gegen die Zeit und unter widrigsten Umständen versuchen, Katastrophen vorzubeugen. Professionelle Taucherinnen und Taucher nehmen noch mehr Risiko auf sich, wenn diese Arbeiten unter Wasser ausgeführt werden müssen.
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Verfügbar bis am 17.06.2024
SRF, 14.8.2023:
Die unbekannte und mysteriöse Welt unter der Wasseroberfläche fasziniert die Menschen seit jeher. Gesunkene Schiffe, Flugzeuge oder Autos sind Zeitzeugen, die Einblicke in das Leben vergangener Epochen geben. Der 63-jährige Adelrich Uhr liess sich Ende 90er-Jahren in Unterwasserarchäologie weiterbilden. Seither taucht er leidenschaftlich nach Wracks auf dem Seegrund des Zürichsees.
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SRF, 17.11.2021:
Vor allem in Filmen wird der Hai immer wieder als aggressive und gefährliche Bestie dargestellt. Gillian Shark, eine Lehrerin aus der Zentralschweiz, hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau gegen dieses Vorurteil anzukämpfen – und das mit spektakulären Fotografien.
Marjolein Overberg ist Schülerin am Gymnasium Kirschgarten in Basel. Sie taucht seit einigen Jahren selber, ist zur Zeit aufgrund einer Knieverletzung aber an Land gebunden.
Im Rahmen meiner Maturaarbeit befasst sie sich mit der Toxikologie des Gerätetauchens und welchen Einfluss Gase dabei auf den menschlichen Körper haben. Dabei geht es neben den physikalischen und chemischen Hintergründen, den Vorkommnissen in der Tauchszene und persönlichen Erlebnissen von Tauchern, vor allem auch um das Phänomen des Tiefenrauschs und die Komplikation der Dekompressionskrankheit.
In dieser Arbeit führt sie eine Umfrage über den Tiefenrausch und was Taucher für Erfahrungen damit gemacht haben durch: Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.office.com/r/DdJpNetFjY
Fragen bitte per Private Nachrichten an Benutzer marjolein-overberg
SRF Einstein, 18. und 25.3.2021:


Ein Team von vier Forschungstauchern beibt sich für 28 Tage in die Druckkammer und macht täglich extrem Tauchgänge im Mittelmeer. Dabei entstehen unglaubliche Bilder. Die Schönheit es Mittelmeers in 100 bis 150 Meter Tiefe ist unbeschreiblich, Die Aquanauten erleben dieses faszinierende Unterwasserwelt dank dem Sättigungstauchen viel ausgedehnter als diese mit technischen Tauchgängen von der Oberfläche her möglich wäre. Sie verbringen währende ihrer Mission 400 Stunden auf einer Tiefe von min, 100 Metern Tiefe.
Neben diesem unglublichen Abetauer berichtet SRF Einstein auch über eine Unterwasser-Forschungsplattform auf dem Genfernsee.
Die zweit Teile der Sendung sind wirklich sehr sehenswert für alle Taucher:
(Folge den Links)
(Wir wissen leider nicht, wie lange diese zwei Sendungen online abrufbar sind.)
SRF Regionaljournal Basel, 29.12.20, 17.30 Uhr; polm/ernb;kocm
Lachse kehren erst zögerlich zurück in die Schweiz. Mit ihren Genen soll die Wiederansiedlung im Rhein endlich klappen.
Jahrelang haben Forscher, Umweltschützer und Behörden in Basel auf die Rückkehr des Lachses gehofft. Vor ein paar Jahren war es dann endlich so weit. Die ersten Fische haben den langen Weg von der Nordsee bis in die Schweiz geschafft. 2008 hat ein Sportfischer bei Basel einen Lachs aus dem Fluss gezogen. 2012 gab es in Rheinfelden AG einen ähnlichen Fang.
Bis heute sind es jedoch nur Einzeltiere, die bis ins Elsass oder gar bis ans Rheinknie bei Basel schwimmen. Grosse Lachsbestände, wie man sie früher kannte, gibt es trotz grosser Anstrengung von Umwelt- und Fischereiverbänden sowie Behörden immer noch nicht.
Wie die SharkSchool (www.sharkschool.org) mitteilt, ist leider der in Zollikon (ZH) aufgewachsen Forscher Erich Ritter, im Alter von 61 Jahren verstorben. Er erlag in seiner Wahlheimat Florida, einem Herzleiden.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich letztes Jahr ein Interview mit Erich Ritter für SWISS DIVERS machte. Erich Ritters Engagement für diese eleganten Tiere war in jedem Satz spürbar. Sein «Face-Guide-Push-Move«-Konzept ist revolutionär und hat mein persönliches Verständnis der Haie stark verändert. Das Interview vom 26. März 2019: «Ein Leben für die Haie«
Erich Ritter hinterlässt eine grosse Lücke und wir trauern um einen Taucher, der antrat das Denken der Menschen zu verändern.
Wir fühlen mit den Angehörigen und der Familie und wünschen viel Kraft, in der Zeit des Verlusts.

Fotos: Kuno von Wattenwyl
Eingeschleppte Tiere und Pflanzen, sogenannte invasive Neobiota, können das Leben unter Wasser schädigen. Darum ist es wichtig, beim Tauchen einige Verhaltensregeln zu beachten.
Das Hauptproblem bei allen im Wasser lebenden invasiven Tieren und Pflanzen ist die Tatsache, dass es kaum möglich ist, sie wieder loszuwerden, wenn sie einmal in ein Gewässer gelangt sind.
Helfe mit, die Verbreitung aquatischer Neobiota zu verhindern! Das kannst DU tun:
Kontrollieren dein Tauch-Ausrüstung auf Rückstände von Pflanzen und Tieren, insbesondere Jacket-/Beintaschen, Flossen und Tauchkiste. Lasse Organismen, die Du am Boden der Tauchkiste finden, am Ursprungsgewässer frei. Spülen Deine Ausrüstung nach dem Tauchgang gründlich mit sauberem Wasser ab (besonders wichtig, wenn Du am gleichen Tag in verschiedenen Gewässern tauchst und das Trocknen nicht möglich ist). Lasse Deine Ausrüstung vor der Nutzung in einem anderen Gewässer möglichst vollständig trocknen.
- Download Infoblatt: Unbemerkte Fracht an Bord?
- Mehr Infos unter: www.zh.ch/unbemerkte-fracht
Biosicherheit, Kanton Zürich


